17.12.2017


Über SexReflex

SexReflex ist eine "auf den Millimeter genaue" Reflex-Überprüfung des Nervensystems, des Gehirns, des Rückenmarkes, der Nerven und der Nervaustritte aus dem Rückenmark, der nervalen Bahnen zu den Organen und der Versorgung der Ausführungsorgane. Mit SexReflex ist es möglich die afferenten (Nerven die Erregungen vom Organ zum Gehirn leiten) und die efferenten (Nerven die Erregungen vom Gehirn zum Organ leiten) nervalen Versorgungen des Körpers auf schnelle und effiziente Weise zu überprüfen. Dieses geschieht über Reflexe, Reflexzonen und die individuellen Reaktionen des Körpers.

Der Reflexbogen - Teil des vegetativen Nervensystems
Der Reflexbogen - Teil des vegetativen Nervensystems (klick!)

Reflexe und Reflexzonen gibt es am gesamten Körper – den Händen, den Füßen, der Hautoberfläche, im Bindegewebe, den Muskeln, den Ohren, den Augen – also praktisch überall.

Um zu verdeutlichen wie es funktioniert, stellen wir uns das Auge vor. Niemand kann z.B. den Lidschluss-Reflex verhindern. Der Körper macht das sozusagen automatisch. Der Patellarsehnen-Reflex hat immer eine Reaktion zur Folge, es sei denn, es liegt eine Erkrankung vor.

Mit einfachen Überprüfungen einer Reflexfolge kann der Therapeut schnell und einfach – ohne Apparate – herausfinden, wie die Afferenzen und Efferenzen im Nervensystem laufen.

Mit SexReflex ist auch gleichzeitig eine feinstoffliche Überprüfung der sexuellen Reizleitungen möglich – ohne dass es dabei zu einem Kontakt mit den Geschlechtsorganen und dem Unterleib kommt. Diese Überprüfung geschieht über das vegetative Nervensystem. Ein System, welches keiner selbst bewusst und willentlich manipulieren kann und dessen Reaktionen somit therapeutisch besonders wertvoll in der Aussage über den Patienten/Klienten sind.

Der Körper besteht aus den verschiedensten Organen. Diese Organe stellen durch ihre Funktion sicher, dass der Körper lebensfähig ist. Ohne eine Steuerung dieser Organe kann der Körper nicht leben. Die Impulse der Steuerung kommen vom Gehirn. Das Gehirn ist die Schalt- und Steuerzentrale des ganzen Körpers.

Damit das Gehirn mit den Organen kommunizieren kann, bedarf es einer Möglichkeit der Reizweiterleitung – einer Verbindung zwischen Hirn und Körper – des Nervensystems. Dieses Nervensystem läuft durch die Wirbelsäule zu den einzelnen Organen, Muskeln, Bändern, Sehnen, Gelenken, usw. Es ist das spinale Nervensystem und das vegetative (autonome) Nervensystem. Alles was im Körper gesteuert werden muss, ist mit dem Gehirn über das Rückenmark verbunden.

Jedes Organ, jeder Muskel, jedes Band, jedes Blutgefäß, jeder Knochen, jedes Stück Haut, sogar die Zähne – einfach alles im Körper ist mit Nerven versorgt. Und das nicht nur mit einem einzigen Nerv, nein, es sind so viele Nerven, dass auch die heutige Wissenschaft noch keinen genauen Plan hat, wie das mit dem Körper und der Versorgung des vegetativen Nervensystems wirklich ist. Lies mal unsere Seiten zum Orgasmus. Du wirst feststellen: so richtig bekannt ist noch gar nichts.

Stell Dir mal Deinen Körper als Computer vor. Das Gehirn ist die Festplatte. Das Rückenmark ist der Arbeitsspeicher. Die Organe sind die Hardware. Die Augen sind der Scanner, usw.

Also, das Gehirn steuert den Körper und die Nerven laufen vom Gehirn über das Rückenmark durch die Wirbelsäule und treten in den verschiedenen Gebieten zu den einzelnen Organen aus.

Nun existieren allerdings zwei verschiedene Nervensysteme mit denen das Gehirn den Körper steuern kann: das motorische und das vegetative Nervensystem.

Das Nervensystem
Das Nervensystem (schematisch)

Das motorische Nervensystem

Das motorische Nervensystem ist für die willentliche Kontrolle über den Körper, alle Bewegungen und die Steuerung der Muskulatur, also das was dem bewussten Willen unterliegt, zuständig. Wenn Du den Arm heben möchtest, dann geschieht dies über das motorische Nervensystem. Jede Bewegung Deines Körpers wird über dieses Nervensystem gesteuert.

Das motorische Nervensystem, mit seinen Nervenden in den Muskeln, ist noch einfach und relativ gefahrlos zu messen. Ein paar Nadeln in den Körper, in die Nerven und ein bisschen Strom, dann kann man schon eine Aussage machen – allerdings nicht sehr vollkommen. Die Komplexität des motorischen Nervensystems ist nicht so schnell mit herkömmlichen Mitteln zu überprüfen.

Beim motorischen Nervensystem ist jeder Muskel auf einen anderen Muskel als Gegenspieler angewiesen. Versuche einmal Deinen Bizeps (Oberarmmuskel) anzuspannen. Das geht nur, wenn auf der anderen Seite des Armes der Trizeps locker lässt. Wenn dieser Muskel nicht da wäre, könnte keine kontinuierliche Bewegung ausgeführt werden. Das ist mit allen Muskeln so. Unser Gangbild wäre z.B. abgehackt und nicht so fließend, wir würden wie Marionetten durch die Gegend staken.

Durch die Nervaustritte an der Wirbelsäule ist es so, dass die Beschwerden in entfernten Regionen wahrgenommen werden. So werden Beschwerden aus der Lendenwirbelsäule nicht in der lumbalen Muskulatur bzw. im unteren Rücken schmerzen, sondern in den Beinen.

Das vegetative Nervensystem

Das vegetative Nervensystem ist für alle Steuerungen die nicht dem Willen unterliegen zuständig.

Jedes Organ, jede Arterie/Vene, jedes Lymphgefäß, die Atmung, die Lungen, die Leber, der Magen, das Herz, der Darm, die Unterleibsorgane, die Nieren usw., alles, was der Körper tagtäglich an Organen betreibt und alle Stoffwechselfunktionen, werden von diesem Nervensystem gesteuert. Du kannst Deinen Herzschlag nicht willentlich beeinflussen. Deine Verdauungsvorgänge auch nicht. Die Regulation des Blutes, die Lebertätigkeit usw., das alles sind Körperfunktionen die nicht dem Willen unterliegen.

Das ist auch gut so. Wir wären sonst nicht lebensfähig. Stell Dir vor, du müßtest z.B. Deinen Herzschlag und Deinen Blutdruck bewusst kontrollieren! Keiner kann das, damit wären wir hoffnungslos überfordert. Es käme unweigerlich bei Aufregung zum Überreizen des Herzmuskels und das führt zum Tod. Bei Durchfall kann auch niemand seinen Darm beeinflussen. Die Darmtätigkeit ist nicht steuerbar. Weder bei Durchfall noch bei Verstopfung.

Das vegetative Nervensystem ist nicht so einfach mit Nadeln auf seine Funktionalität zu überprüfen. Der Grund ist darin zu suchen, dass die Organe tief im Körper liegen und weil die nervale Versorgung nicht nur durch einen Nerv gewährleistet wird, sondern über verschiedene Nervengeflechte geschieht.

Bild 02

Auf dem Bild (rechts) kannst Du sehen, wie komplex das vegetative Nervensystem eigentlich ist. Die roten Versorgungen sind aus dem sympatischen Nervensystem. Wenn Dir jemand sehr sympatisch ist wirst Du erröten, weil die Nerven deine Hautdurchblutung schlagartig erhöhen.

Die blauen Versorgungen sind die Versorgungen des parasympatischen Nervensystems. Sie treten nur im Bereich der ersten drei Halswirbel und des Kreuzbeins/Steißbeins aus.

Was kann SexReflex?

Mit der Methode SexReflex kann jeder Mensch auf seine sexuellen Reflexe überprüft und stimuliert werden.

Dafür ist kein sexueller Körperkontakt notwendig. Fast jeder Mensch hat sexuelle Defizite und ist in keiner Weise auf der Höhe seiner sexuellen Reizfähigkeit. Das hat nichts mit der allgemeinen Sexualität des Einzelnen im täglichen Bereich zu tun, sondern es geht um die maximale Luststeigerung des individuell Machbaren.

Mit SexReflex kann jeder Nerv des Nervensystems eines Menschens auf den Millimeter genau überprüft und getestet werden, ohne dass der Nerv dabei verletzt oder geschädigt wird. Diese Überprüfung ist sehr schnell und unkompliziert innerhalb von ca. 5 bis 10 Minuten möglich; eine Behandlung dauert ca. 30 Minuten.

Diese Überprüfung geschieht über das vegetative Nervensystem und die körpereigenen Reflexzonen. Reflexe im menschlichen Körper sind mit SexReflex auslösbar. Anhand der körperlichen Reflex-Beantwortung kann der SexReflex-Therapeut genaue Schlüsse auf die Ursache und den Ort der Fehlsteuerung ziehen.

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