17.12.2017


Wirbelsäule

Statische Fehlhaltungen

Statische Fehlhaltungen sind alle muskulären und orthostatischen Störungen des Bewegungsapparates. Sie haben fehlerhafte Muskel- und Gelenksfunktionen zur Folge. Dieses wiederum wird eine Kompression der Nervaustritte an der Wirbelsäule mit den zugehörigen Funktionsstörungen der Organe und/oder Muskulaturverkrampfungen zur Folge haben. Dieses kann gravierende Auswirkungen auf die Sexualität und die vegetative Ausgeglichenheit eines Menschen haben. Leider werden diese Symptome von der heutigen Schulmedizin nicht oder nur unvollständig für die sexuellen Störungen eines Menschen in Betracht gezogen.

Der Mensch ist im Laufe seiner Entwicklung zu einem aufrecht gehenden Lebewesen mutiert. Durch die damit verbundene Veränderung seiner Statik ergeben sich nicht nur Vorteile, sondern auch Nachteile. Der berühmte Beckenschiefstand oder die Beinlängendifferenz ist heute schon bei ca. 90% der Bevölkerung zu finden. Obwohl diese Störung bei sehr vielen Menschen gerade im Bandscheibenapparat zu Problemen und Beschwerden (Bandscheibenvorfall) führt, werden diese Störungen gesamt gesehen nicht oder nur oberflächig behandelt, oder evtl. präventiv verhindert.

Darmbeinstachel

Bei einer gestörten Statik kommt es automatisch und zwangsläufig zu den sich aus dieser Fehlstatik ergebenden multiplen bandhaften, muskulären, organischen und nervalen Symptomen. Diese Symptome sind in ihrer Auswirkung auf den Gesamtorganismus nicht vorhersagbaren wandelbaren Beschwerdebild immer wieder neu gestaltet und individuell.

Auf dem Bild rechts ist die normale Stellung des Beckens, der Beckenhälften und der Hüftgelenke zu sehen. Bei Verschiebungen in dieser Struktur kommt es zu einer fehlerhaften Ausrichtung der Wirbelsäule und der damit verbundenen Muskelgruppen. Die Pfeile weisen auf die vorderen Darmbeinstchel hin.

Beckenschiefstand vorher
vorher
Beckenschiefstand nachher
nachher

Auf den beiden Bildern oben sind die vorderen Darmbeinstachel und deren getastete Punkte zu sehen. Auf dem linken Bild ist der Beckenschiefstand deutlich zu erkennen, auf dem rechten Bild, nach der Behandlung, ist dieser verschwunden. Die beiden Tastpunkte des Beckens liegen wieder auf einer Höhe.

 

Die tiefen Muskelschichten

Auswirkungen eines Beckenschiefstandes auf den Unterleib

Die tiefen Muskelschichten (auf dem Bild rechts deutlich zu sehen) werden verkrampft und beeinträchtigen die nervalen Reizweiterleitungen. Es kommt aufgrund der Verkrampfungen zu Blockaden im Nervensystem und im weiteren Verlauf zu organischen Störungen mit den entsprechenden Fehlfunktionen wie Blasenreizungen, Gebärmutterverkrampfungen, Prostatabeschwerden, Inkontinenz, aber auch zu Störungen der sexuellen Empfindungen beim Mann und besonders bei der Frau.

Stellt man sich nun die Lage der Gebärmutter oder der Prostata im Becken vor, ist leicht nachvollziehbar:

  • Ist das Becken verdreht, kann die Gebärmutter nicht, oder nur schlecht funktionieren.
  • Ist das Becken verdreht oder verkrampft, kommt es automatisch zu Prostatabeschwerden. Bei Männern ab dem 40. Lebensjahr sind solche Beschwerden meist schon in den Anfängen vorhanden.

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