17.12.2017


Die Orgastische Manschette

Beim Blättern in den verschiedensten Publikationen und Berichten über Liebe, Sex und Orgasmus, kann man immer wieder lesen, dass es eine orgastische Manschette bei Frauen gibt! Durch diese Manschette kommt es zum besonders leidenschaftlichen Höhepunkt in der Vereinigung von Mann und Frau. Mehr noch, diese Manschette ist die natürliche Verlängerung der Vagina und dadurch ein Garant für eine bessere Stimulierung des Penis. Dieser wird nicht ringförmig gereizt, sondern auf einer größeren Fläche über 3 bis 5 Zentimetern. Jeder Mann kann sich gut vorstellen, dass der Penis dabei deutlich massiver von der Vagina umschlossen wird und es dabei zu einer den Geschlechtsakt verlängernden Massage und Scherbewegung der Vagina am Penis kommt. Bei der Ausbildung einer orgastischen Manschette kann sich jeder Mann deutlich besser und länger dem Genuss hingeben, ohne dass er so stark punktuell gereizt wird, wie bei einer Frau die diese Manschette nicht bilden kann.

Hier ein Auszug aus einem Physiologiebuch:
(Übersetzung folgt weiter unten im Text)

Bemerkenswerte Veränderungen erfahren die inneren Geschlechtsorgane der Frau im sexuellen Reaktionszyklus. Innerhalb 10 bis 30 Sekunden nach afferenter oder psychogener Stimulation setzt eine Transsudation mucoider Flüssigkeit durch das Plattenepithel der Vagina ein. Dieses erzeugt die Gleitfähigkeit in der Vagina und ist die Voraussetzung für die adäquate Stimulation der Afferenzen des Penis beim Geschlechtsakt. Die großen Vorhofdrüsen (Bartholinische Drüsen) spielen bei der Erzeugung der Gleitfähigkeit kaum eine Rolle. Die Transsudation entsteht auf dem Boden einer allgemeinen venösen Stauung (Vasocongestion) in der Vaginalwand. Sie wird wahrscheinlich durch parasympathische Neurone aus dem Sacralmark und durch sympathische Neurone aus dem Thoracolumbalmark ausgelöst. Der genaue Mechanismus der Transsudation ist bisher weitgehend unbekannt. Die Transsudation wird von einer reflektorischen Erweiterung und Verlängerung des Vaginalschlauches begleitet. Mit zunehmender Erregung bildet sich im äußeren Drittel der Vagina durch lokale venöse Stauung die orgastische Manschette aus.

Diese Manschette bildet zusammen mit den angeschwollenen, vergrößerten labia minora (kleine Schamlippen) einen langen Kanal, der die optimale anatomische Voraussetzung zur Erzeugung eines Orgasmus bei Mann und Frau ist. Während des Orgasmus kontrahiert sich die orgastische Manschette je nach Stärke des Orgasmus 3 bis 15 mal. Diese Kontraktionen werden wahrscheinlich neuronal durch den Sympathicus vermittelt und sind mit Emissionen und Ejakulation beim Manne zu vergleichen.

(Schmidt & Thewes: "Physiologie des Menschen", Springer-Verlag, 22. Auflage, S. 137)

Die meisten Frauen haben diesen Zustand wahrscheinlich noch niemals bewußt erlebt und können sich auch in keiner Weise vorstellen, wie diese Manschette zu erzeugen ist. Dabei ist das ganz einfach.

Bei der orgastischen Manschette handelt es sich um eine Ausstülpung der Vagina und der kleinen Schamlippen. Diese bilden einen Schlauch der ca. 3 bis 5 cm lang ist und dadurch dem Penis einen intensiven Kontakt ermöglicht.

Um dir mal einen bildhaften Vergleich dieses Vorganges zu geben: Stell dir vor wie es wäre, wenn du mit nach innen gestülpten Lippen ein Steak essen willst. (Beiß dir aber nicht auf deine Lippen, deine Zunge oder auf deine Wangen.)

Genau so, wie man nicht mit diesen nach innen eingezogenen Esswerkzeugen (Lippen, Mund) genussvoll und mit Hingabe seine Malzeit zu sich nehmen kann, so kannst Du als Frau auch nicht mit eingezogenen Geschlechtsorganen genussvoll lieben und Dich ganz den sexuellen Gefühlen hingeben.

Im Einzelnen (Übersetzung)

Also, wir werden mal versuchen das was oben im Text steht zu übersetzen und in Worte zu fassen, welche für Laien verständlich sind.

Bemerkenswerte Veränderungen erfahren die inneren Geschlechtsorgane der Frau im sexuellen Reaktionscyclus. Innerhalb 10 bis 30 Sekunden nach afferenter oder psychogener Stimulation setzt eine Transsudation mucoider Flüssigkeit durch das Plattenepithel der Vagina ein …

Bei einer sexuellen Reizung setzt innerhalb von 10 bis 30 Sekunden eine sehr starke Schleimbildung über die vaginale Schleimhaut ein.

… Dieses Transsudat erzeugt die Gleitfähigkeit in der Vagina und ist die Voraussetzung für die adäquate Stimulation der Afferenzen des Penis beim Geschlechtsakt. …

Ohne diesen Schleim kann keine gute Gleitfähigkeit für den Penis aufgebaut werden. Und dieser Schleim ist die Voraussetzung für die Penisstimulation. Das heißt nichts anderes als: Wenn nicht genügend Schleim von der Vagina gebildet wird, dann kann der Penis physiologisch nicht richtig gereizt werden. Eine Ursache für zu schnelle Ejakulation bei Männern. Es ist einfach zu trocken!

… Die großen Vorhofdrüsen (Bartholinische Drüsen) spielen bei der Erzeugung der Gleitfähigkeit kaum eine Rolle. …

Das sind die Drüsen die am Scheideneingang sitzen. Diese kann jeder bei seiner Partnerin gut sehen. Sie sind neben der Harnröhre und erzeugen eine gleitfähige Flüssigkeit, ähnlich der Prostataflüssigkeit beim Mann. Sie haben doch einen starken Anteil bei der Stimulation der Vagina.

… Die Transsudation entsteht auf dem Boden einer allgemeinen venösen Stauung (Vasocongestion) in der Vaginalwand. …

Das bedeutet, dass diese Schleimproduktion nur dann erfolgen kann, wenn es zu einer venösen Stauung in den Geschlechtsorganen kommt. Was wiederum bedeutet, dass die kleinen und die großen Schamlippen prall gefüllt sein müssen, so dass das gesamte Gewebe der Vagina deutlich geschwollen ist.

Das ist in den meisten Pornofilmen nur sehr selten zu sehen. Solltet ihr mal einen Film sehen, welcher diese Unterschiede aufzeigt, dann könnt ihr diese tolle Veränderung bestimmt wahrnehmen. An dieser Reaktion kann ein Mann sehr schnell feststellen, ob seine Partnerin ihm etwas vormacht oder nicht. Einen richtig starken Orgasmus kann eine Frau nur dann erleben, wenn sie in der Lage ist, diese orgastische Manschette aufzubauen.

… Sie wird wahrscheinlich durch parasympathische Neurone aus dem Sacralmark und durch sympathische Neurone aus dem Thoracolumbalmark ausgelöst. …

Das sind die Nerven, die aus dem Kreuzbein austreten und auch die Nerven, welche aus der Brustwirbelsäule und der Lendenwirbelsäule kommen. Das heißt, wenn diese Nerven gestört sind, kann es nicht zu dieser oben beschriebenen Reaktion kommen.

Durch unsere Erfahrung und unsere Möglichkeiten der Blockadebeseitigung können wir definitiv sagen, dass alle Nerven aus der gesamten Wirbelsäule an diesen Reaktionen beteiligt sind.

… Der genaue Mechanismus der Transsudation (nichtenzündliche Ansammlung von Flüssigkeit in Körperhöhlen) ist bisher weitgehend unbekannt. …

Das heißt nichts anderes, als dass die lieben Wissenschaftler (noch) nicht wissen, wie das funktioniert. Aber eigentlich wissen die ja auch nicht, wie man eine Blockade beseitigen kann.

… Die Transsudation wird von einer reflektorischen Erweiterung und Verlängerung des Vaginalschlauches begleitet. Mit zunehmender Erregung bildet sich im äußeren Drittel der Vagina durch lokale venöse Stauung die orgastische Manschette aus. …

Die Vagina wird länger und der Scheideneingang wird nach außen gestülpt.

… Diese Manschette bildet zusammen mit den angeschwollenen, vergrößerten Labia minora einen langen Kanal, der die optimale anatomische Voraussetzung zur Erzeugung eines Orgasmus bei Mann und Frau ist. …

Die orgastische Manschette ist nur in Verbindung mit den angeschwollenen kleinen Schamlippen in der Lage, die optimale Voraussetzung zur Erzeugung eines Orgasmus (des gleichzeitigen Orgasmus) bei Mann und Frau zu schaffen.

Frauen kommen bei diesem Geschlechtsverkehr zu einer Vielzahl von Orgasmen, und es ist nur dann möglich zu einem beiderseitigen, gleichzeitigen Orgasmus zu kommen.

Diese Orgasmen sind wie kleine Wellen die sich zu einer großen Welle aufbauen und dann durch die energetischen Prozesse, welche durch den Penis ausgelöst werden, bei der folgenden Ejakulation des Penis in einem gewaltigen Orgasmus enden.

… Während des Orgasmus kontrahiert sich die orgastische Manschette je nach Stärke des Orgasmus 3 bis 15 mal. Diese Kontraktionen werden wahrscheinlich neuronal durch den Sympathicus vermittelt und sind mit Emissionen und Ejakulation beim Manne zu vergleichen.

Beim Orgasmus zieht sich diese Manschette 3 bis 15 mal sehr stark zusammen und melkt den Penis förmlich. Dadurch ist der gemeinsame Orgasmus das Ziel der Evolution und – bedingt durch diesen Vorgang – ist dieses ein natürlicher Prozess, der zur Aufnahme des Samens dient und damit den Samen an seinen Wirkungsort (in die Gebärmutter) bringt. Nur in dieser Phase ist die Gebärmutter so entspannt und der Muttermund so weit geöffnet, dass der Samen genau in diese Öffnung gespritzt werden kann.

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