17.12.2017


Die Orgasmusintensität der Frau

Die Intensität eines sexuellen Höhepunktes ist sehr individuell und leider nur bedingt von Menschen zu Mensch übertragbar. Beschreibungen von Höhepunkten sind meistens nur in der Fantasie der Autoren als Vorstellung, oder – wenn überhaupt – als eigenes Erleben in der Erinnerung vorhanden. Alle Frauen und Männer die nicht zu den glücklichen Besitzern eines gut reizbaren und in der Beantwortung komplex funktionierenden Nervensystems gehören, können sich die dort beschriebenen Reaktionen nur als Übertreibung vorstellen.

Grundlagen

Genau wie das Laufen, das Sprechen oder das richtige Fühlen und Empfinden gelernt werden muss, müssen auch die sexuellen Empfindungen und die körperlichen Reaktionen darauf gelernt werden. Wenn Kleinkinder in der Erforschung ihrer körperlichen Fähigkeiten und ihrer Umwelt erstaunliche Fortschritte machen, so geschieht das zum größten Teil durch Erproben und Ausprobieren. Dadurch werden die motorischen Fähigkeiten in die Körperlichkeit integriert und gleichzeitig trainiert.

Wie lange es dauert bis die Kontrolle über die Blasenschließmuskulatur so ausgeprägt ist, dass sie willentlich zu steuern ist, kann bei Kindern im zeitlichen Ablauf dieses Prozesses sehr schön erkannt werden. Bei einigen Kindern dauert es bis zum vollendeten zweiten Lebensjahr, bis sie die willentliche Kontrolle über den Schließmuskel in der Wachphase erlernt haben, während es bei anderen Kindern bis zum vierten Lebensjahr dauern kann.

Gerade an diesem Beispiel kann gesehen werden, wie komplex die vegetativen Steuerungsabläufe koordiniert werden müssen, damit es zu einer willentlichen Blasenschließmuskelkontrolle kommen kann. Hierbei kommen noch Hinweise der einen oder anderen Art von extern (Eltern) hinzu. Darüber kann ein Kind relativ schnell erkennen, ob die Körperfunktion beherrscht wird oder nicht. Bei Kindern die das Laufen lernen, wird an den Körper eine so hohe Anforderung bezüglich der Koordination des motorischen und vegetativen Nervensystems gestellt, dass es gerade bei Kindern zu auffälligen zeitlichen Verzögerungen kommen kann.

Jungen sollten zwischen dem 10. bis 12. Lebensmonat das Laufen gelernt haben, während Mädchen zwischen 11. und 13. Monat das Laufen gelernt haben sollten. Alle Abweichungen von diesen Zeiten nach oben, sind ein Zeichen von deutlichen Störungen.

Bei den sexuellen Empfindungen kommt es in der Regel – und besonders in unserem Kulturkreis – zu keiner externen Kontrolle durch die Eltern oder von außen. Die sexuelle Reizung wird durch Probieren und durch Spielen an den äußeren Geschlechtsorganen trainiert. Dabei kommt es durch Übung mit den Empfindungen, die dabei gespeichert werden, zu einer internen Referenz. Ob der dadurch ausgelöste Reiz auch eine "richtige" Beantwortung erfährt, wird nicht aus einer gespeicherten Erfahrung gedeckt und kann auch nicht über externe Rückmeldungen abgeglichen werden.

Kommt es zu einer Störung in diesen Abläufen, wird es auch nur durch körperliche Kompensation zu einer befriedigenden Antwort kommen. Sind in der kindlichen Entwicklung motorische Störungen abgelaufen, kommt es automatisch zu Blockaden in der Reizweiterleitung der sexuellen Beantwortung. Hierbei sind vor allen Dingen folgende Ursachen zu nennen:

  • Stürze auf den Hintern
  • Störungen in der kindlichen Entwicklung
  • Störungen des Körpers durch:
    • Tonsillen
    • Zähne
    • Narben
    • Schonhaltungen
    • psychische
    • andere

Wie der "normale" Orgasmus ablaufen sollte, kann auf unseren Seiten gelesen werden. Die Höhe der Intensität wird dabei durch die Reaktionsfähigkeit des Körpers bestimmt. Jede Frau ist in der Lage diese Orgasmen zu erleben und diese mit jedem Partner zu erleben.

Einen Wermutstropfen hat die Sache jedoch. Viele Patientinnen erklärten uns, dass gerade die langjährige Speicherung der sexuellen Beantwortung, zu einer bevorzugten Befriedigung verlockt. Erst wenn diese Automatismen neu definiert werden und durch komplexe Reizbeantwortungsmöglichkeiten ersetzt wurden, kommt es zu dem gewünschten, neu erlebbaren Intensitätssteigerungen des Gefühlslebens.

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