16.12.2017


Der gemeinsame Orgasmus

In einer erfüllten Sexualität gehört der gemeinsam erlebte Höhepunkt zu den erstrebten Sinnesgefühlen. Zweifellos gehört dabei das zeitgleiche Erreichen des Orgasmusstadiums zum Ziel jeder partnerschaftlichen Vorstellung. Wenn es schon in befriedigenden Sexualbeziehungen zu den Ausnahmen gehört einen gemeinsamen Orgasmus zeitgleich zu erzeugen, so wird dieses bei Störungen meistens unmöglich.

Bei Männern ist es noch relativ einfach den Augenblick ihres Orgasmus bis zum Höhepunkt der Partnerin zu dehnen. Frauen mit Orgasmusstörungen haben meistens keine Chance zeitgleich mit dem Mann zum Orgasmus zu gelangen.

Übung

Die einfachste Art einen gemeinsamen Höhepunkt zu erreichen, ist das zeitgleiche Masturbieren/Onanieren in Gegenwart des Partners. Dabei kann das Tempo und die erforderliche Reizstärke individuell variiert werden. Einige verbale Hinweise auf das gerade erreichte Stadium sind für ungeübte Paare dabei sehr hilfreich. Auch werden die manuellen Vorlieben des Partners sehr schnell offensichtlich. Besonders das Tempo der Reizung und die genaue Reizart kann hierbei gut erkannt werden.

Ein Paar das zu uns kam, hatte über einen Zeitraum von 12 Jahren niemals wirklich guten Sex. Meistens kam es zu Störungen gerade während des eigentlichen Geschlechtsaktes. Nur durch die oben beschriebene Übung erlebten beide einen deutlich besseren und gleichzeitig befriedigenden Sex.

Multiple Orgasmen bei Frauen erleichtern einen gemeinsamen Orgasmus ungemein. Hierbei ist es für den Mann ein Leichtes in den gerade ablaufenden Orgasmus zu seinem Orgasmus zu gelangen.

Der gemeinsame Orgasmus hat noch einen großen physiologischen Vorteil: er befriedigt deutlich komplexer und andauernder als ein einzeln ablaufender Orgasmus. Die dabei erreichte Befriedigung hält über einen Zeitraum von einigen Wochen an. Paare, die dieses erlebten, berichteten unabhängig voneinander, dass, wenn sie Sex haben, sie lieber nur zweimal im Jahr zu diesem Orgasmus kommen wollten, als wenn sie ihren alten, den "normalen", Orgasmus haben. Auch dieses kann biologisch erklärt werden: die sexuelle Energie die sich bei einem gemeinsamen Höhepunkt entlädt, wird gleichzeitig abgegeben und die Energie, welche vom Partner erzeugt und freigesetzt wurde, aufgenommen. Der dabei erzeugte Energiesturm im energetischen Potenzial der Beteiligten hat eine therapeutische Wirkung, die für Außenstehende so zu erklären ist, wie ein Gewitter nach einer langen Hitzeperiode: klärend und erfrischend. Ob der Orgasmus vaginal oder anal erzeugt wird, ist dabei völlig egal.

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