17.12.2017


Der klitorale Orgasmus

klitoral = über die Klitoris (Kitzler)

Den Orgasmus über die Klitoris kennt jede Frau aus den Anfängen ihrer eigenen Sexualität und der Erkundung ihres Körpers. Das ist in der Regel der erste Orgasmus, der durch die Manipulationen der eigenen Geschlechtsorgane erlebt wird. Kein anderer Mensch kann diesen individuellen Takt oder Reiz in seiner Feinheit, Stärke und Intensität, in der Schnelligkeit der Bewegung usw., so gut auslösen wie seine Besitzerin. Dieser Orgasmus kann auch bei sportlichen Aktivitäten, wie z.B. Reiten oder Radfahren, ausgelöst werden.

Beim klitoralen Orgasmus wird jede Frau schon ihre eigenen Unterschiede festgestellt haben. Mal fühlt es sich besser, mal schlechter an. Manchmal dauert es lange, bis es zu einem guten Gefühl bei der Masturbation kommt, manchmal geht es schnell.

Die Gesäßmuskulatur und die Oberschenkel werden angespannt, das verbessert die Reizleitung der sexuellen Stimulation. Bei der klitoralen Reizung werden durch diese Kontraktionen und Anspannungen die Impulse, die afferent vom Organ (Klitoris) zur Wirbelsäule und dem Gehirn laufen, in ihrer Reizleitung verbessert und durch die Reflexe der Hinterhörner des Rückenmarkes, wie bei einem Verstärker, nochmals in ihrer Reizhöhe rückverstärkt. Der Hintern wird oft leicht angehoben, die Symphyse wird teilweise mir der anderen Hand nach oben zum Bauchnabel hin gezogen. Der Reiz und das Tempo der Stimulierung werden geändert und variiert.

Manchmal ist nur eine Seite der Klitoris empfindlich, die andere Seite reagiert kaum. Die Erregungsphase ist lang und der Orgasmus, der dann endlich folgt, befriedigt nicht richtig. Die sexuelle Stimulierung der Klitoris erfolgt meistens mit den Fingern oder der Zunge des Partners.

Der klitorale Orgasmus ist, durch seine anderen nervalen Versorgungen (teilweise über den Nervus sympathikus aus dem Bauchraum, aber auch aus den Nerven die den Halswirbeln entspringen) auch bei sehr massiven Störungen wie Narben, Blockaden oder Störfeldern, bei 90 Prozent der Frauen auslösbar. Störungen des klitoralen Orgasmus, der ausschließlich über die Klitoris ausgelöst wird, können von verschiedenen Ursachen herrühren.

Nach unseren Erkenntnissen haben folgende Ursachen einen störenden Einfluss auf den klitoralen Orgasmus, hier die Wichtigsten:

  • Beckenverdrehungen
  • Verletzungen im urogenitalen Bereich
  • Steißbeinblockaden
  • Kreuzbeinblockaden
  • Blockaden der Halswirbelsäule
  • Störfelder
  • Herde

Die Psyche spielt bei der Störung eines klitoralen Orgasmus eine untergeordnete Rolle. Es kann selbstverständlich aus Erziehungsgründen und auch aus religiösen Gründen zu psychischen Störungen kommen.

Anders ist es bei systemischen Übernahmen – ob bewusst oder unbewusst. Bei diesen ist der Gesamtorganismus dermaßen gestört, dass es zu einer unbewussten Blockade der sexuellen Reflexe kommt und alle Empfindungen werden mit einem Tabu belegt.

Die Klitoris spielt wegen ihrer dichten nervalen Versorgung eine besondere Rolle. Ihre Rezeptoren werden sowohl durch direkte, als auch indirekte Berührung manipuliert.

Besonders erregt wird die Klitoris, nachdem sie durch Manipulationen an den äußeren Geschlechtsorganen an den Rand des Schambeines gezogen wurde, oder durch Penisstöße. Die Erregung der Nerven vom Scheidenvorhof, von der Dammgegend und besonders von den kleinen Schamlippen, können ebenso starke Effekte während der sexuellen Erregung herbeiführen, wie die klitoralen Reizungen. Die Erregung wird durch das Anschwellen der Organe verstärkt.

Ob nervale Afferenzen, die mit dem Sympathikus laufen, ebenso an diesem reflektorischen Geschehen beteiligt sind, ist unbekannt, erscheint aber wahrscheinlich.

Die Vergrößerung der äußeren Genitalien ist auf eine allgemeine Gefäßstauung zurückzuführen. Diese Gefäßstauung wird vermutlich durch parasympathische Neurone aus dem Sacralmark erzeugt. Die Erektion der Klitoris wird, wie beim Penis des Mannes, durch die Blutfüllung von Schwellkörpern erzeugt. In Analogie zu den Befunden beim Mann, kann vermutet werden, dass auch die sympathische Innervation aus dem Brust-/Lendenmark an der Erzeugung der Gefäßstauung beteiligt ist.

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