17.12.2017


Muskuläre Verspannungen

Die bekannteste und spektakulärste Verspannung in den Sexualorganen ist der Vaginismus.

Muskeln und Bänder im Körper I

Die Muskelgruppen die unseren Körper stützen und seine Funktionen ermöglichen, die unsere Bewegungen steuern und den aufrechten Gang gewährleisten, beanspruchen Platz und Raum.

Auf dem Bild rechts ist deutlich zu erkennen, dass es überall im Körper Muskeln und Bänder gibt, welche die verschiedenen Funktionen und Aufgaben erfüllen sollen. Diese Muskeln werden von Nerven versorgt, welche (gelb dargestellt) durch die Muskeln zu den Organen ziehen. Bemerkenswert ist der knappe Raum, welcher für die Organe bleibt.

Kommt es zu Verspannungen, Verkrampfungen, statischen Veränderungen, oder anderen Beeinträchtigungen (Tumore, raumgreifende Prozesse) die dieses ausgewogene Gebilde stören, werden automatisch andere Organe oder Muskeln bzw. Gewebestrukturen gestört.

Muskeln und Bänder im Körper II

Ein verkrampfter Muskel ist nicht in der Lage seiner Aufgabe nachzukommen. Der Beckenboden mit seiner tiefen Muskulaturstruktur ist in der sexuellen Empfindungsstörung sehr vielschichtig. Beispielsweise bei dem Eingangs erwähnten Krankheitsbild des Vaginismus, kommt es zu einer reflektorischen Reizverstärkung über die Schonhaltung und über die Störfelder bzw. Herde des Körpers. Dabei werden die Muskeln des gesamten Beckens dermaßen verkrampft, dass ein Eindringen des Penis nicht möglich ist.

Der Vaginismus ist ein Scheidenkrampf, der durch eine übersteigerte Empfindlichkeit des Scheideneingangs und des Genitalgewebes entsteht. Das hat oft seinen Grund in einer psychogenen Abwehr gegen Berührungen oder das Einführen des Fingers oder des Penis beim Geschlechtsverkehr. Es kommt zu einer Krampfhaltung des Beckens mit reflektorisch verstärkten, muskulären Kontraktion der Beckenbodenmuskulatur. Das Becken wird dabei nach hinten abgewinkelt und das Gesäß wird zusammengepresst.

Die angebotenen Therapieformen haben leider sehr oft keinen grundlegenden Einfluss auf dieses Verhalten der Patientinnen, weil die herkömmlichen Therapieformen für sich allein keine durchgreifende und die Ursache behebende Lösung anbieten.

Es ist möglich, bei dieser Art der Erkrankung zu einer sehr effektiven Lösung zu gelangen – wenn alle sich dabei potenzierenden Ursachen erkannt und behandelt werden.

Ursachen:

  • Kindliche Missbrauchserfahrungen
  • Vergewaltigungen
  • Verletzungen der urogenitalen Organe
  • Herde und Störfelder aus dem Zahn-/Kiefergebiet
  • Tonsilläre (Mandeln) Störfelder
  • Operationen im urogenitalen Gewebe
  • Steißbeinverletzungen
Querschnitt des Beckens

Dieser Querschnitt des Beckens (Bild rechts) verdeutlicht sehr anschaulich, wie die tiefen Muskelschichten den Körper durchziehen und diesen bei
Beschwerden und Verkrampfungen schützen.

In den verschiedenen Internet-Foren die sich um dieses Thema gebildet haben, kann immer wieder gelesen werden, dass die herkömmliche Therapie an diesem Symptom verzweifelt.

Meistens erstreckt sich die Therapie auf folgende Maßnahmen:

  • Paarberatung
  • Psychotherapie
  • unterstützend körperliche Übungen (z. B. Einführen von Dilatatoren).

Keine der uns bekannten anderen Therapieformen hat sich jedoch mit den wirklichen Ursachen beschäftigt. Mit der Hilfe von SexReflex und den damit verbundenen speziellen Therapieformen ist es möglich, diesen Teufelskreis zu durchbrechen.

Weitere Beispiele für die Vielfältigkeit der Ursachen geben die Patientenberichte auf den Seiten von DentalReflex.

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