17.12.2017


Analverkehr

Über den Analverkehr wird das Tollste und das Unglaublichste verbreitet. Es gibt so viele blödsinnige Behauptungen über den Analverkehr, dass es schon fast lachhaft ist diese zu lesen. Warum das so ist hat sicherlich verschiedene Ursachen, und wir wollen diese nicht alle hier an dieser Stelle aufzählen. Wir beschränken uns auf dieser Seite mal auf die physiologischen Vorgänge, auf das was da eigentlich wirklich passiert – ohne irgendwelche Beschönigungen oder Beschwichtigungen.

Also, was ist Analverkehr eigentlich?

Analverkehr ist nichts anderes als ein Geschlechtsverkehr im Enddarm. Der Penis dringt durch den After in den Darmkanal und benutzt diesen wie die Scheide. Für den unbedarften Leser klingt das vielleicht etwas merkwürdig, aber wir erklären warum das lustvoll und orgastisch sein kann.

Versuchen wir einmal, das was passiert sachlich zu betrachten. Der Penis (oder der Finger, Vibrator usw.) dringt in den Anus (Schließmuskel) ein. Dieser Vorgang kann, wenn er unvorbereitet stattfindet, auch großen Schmerz verursachen. Dieser Schmerz hindert die meisten daran, weiter zu machen und Lust dabei zu empfinden. Sie brechen den Versuch des Analverkehrs oft gleich nach dem Eindringen ab.

Weil es für die Meisten ein unbekanntes Land ist, wollen wir mal versuchen ein paar Schneisen in diesen Dschungel zu schlagen. Vor allem "keine Angst". Es kann nichts passieren – wenn beide diesen Akt einfühlsam, langsam und in gegenseitigem Vertrauen vollziehen und dabei bestimmte Kriterien beachten.

Wichtig ist, dass der Schließmuskel durch ein einfühlsames, sanftes Vorspiel, z.B. in Form von kreisender Massage, vorbereitet wird, denn er sollte beim Eindringen des Penis so entspannt sein, dass er sich leicht dehnt und keine Schmerzen entstehen.

Das ist kein Problem. Jeder, der schon mal eine schlechte Verdauung hatte, musste sich schon mit diesem verkrampften Schließmuskel arrangieren. Der Schließmuskel aus glatter Muskulatur, die sich nicht so schnell dehnen kann wie die Skelettmuskulatur, muss sich durch sanftes Pressen erst langsam öffnen und sich an diese Dehnung anpassen. Geschieht das zu schnell, werden Schmerzen verursacht.

Das Schlimmste, was ein Mann mit seiner Partnerin machen kann, ist, ohne Vorwarnung mit Gewalt den Penis in den Darm zu stoßen. Leider ist es das, was sehr oft geschieht und von vielen Männern (laut Patientenberichten) aus Unwissenheit versucht wird. Ohne liebevolle Vorbereitung und Massage, verursacht diese Art des plötzlichen Eindringens der Frau große Schmerzen. Ihr Stöhnen und ihre Schreie werden dann von den Männern oft als lustvoll fehlinterpretiert und anstatt diesen Akt schnell zu unterbrechen, stoßen sie weiter zu. Dadurch wird jedes Vertrauen genommen und für die Frau kommt solch ein Erlebnis einer Vergewaltigung nah. Diese Frauen werden sich niemals freiwillig auf diese Form des Geschlechtsverkehrs einlassen, weil es für sie nur mit Schmerz, ausgeliefert Sein und Gewalt zu tun hat.

Männer, die es auf diese Art versuchen, haben oft keine Ahnung, wie sich so ein gewaltsamer Arschfick anfühlt, sonst würden sie das sicher keiner Frau antun.

Massage des Anus

Die beste Vorbereitung ist das Massieren des Afters (siehe auch Beckenbodenmassage). Dies geschieht mit den Fingern, und dabei wird der After mit kreisenden Bewegungen stimuliert. Wenn nicht genügend "natürliches Gleitmittel" aus der Vagina fließt, ist es besser man verwendet ein Gleitgel (nur ganz wenig), damit das Massieren nicht schmerzhaft wird. Sonst macht es von Anfang an keinen Spaß.

Besser wäre allerdings, Du vertraust Deinem Körper. Dieser ist in der Lage bei willentlicher Bereitschaft alles für Dich zu tun. Lass Dir niemals einen Analverkehr aufzwingen, auch nicht mit Gleitmittel, es muss alles harmonisch gehen. Ohne Schmerzen und ohne Zwang. Mit den Fingern kann man die Spannung des Schließmuskels gut spüren und man merkt deutlich, wenn er weicher und dehnbarer wird. Erst dann sollte man mit den Fingern sanft durch den Schließmuskel in den Darm eindringen, um ihn auf den größeren Penis vorzubereiten.

Dringt der Penis dann durch den Schließmuskel, sollte keinesfalls sofort mit starker Stoßbewegung begonnen werden. Der Schließmuskel braucht Zeit bis er sich der Größe des Penis angepasst und entspannt hat. Das geschieht nicht mal so eben. Dieser Muskel ist ein ringförmiger Muskel, welcher die Aufgabe hat den Darm zu verschließen, deshalb ist langsames Eindringen durch diesen Muskel Pflicht.

Durch langsame Bewegungen, und nach Kommunikation mit dem Partner, kann das Tempo dann langsam gesteigert werden. Der Penis sollte am Anfang auch nicht zu tief eindringen, erst wenn er sich seinen Weg in den Darm frei gestoßen hat, sollten die Stöße und die Tiefe variiert und verstärkt werden. Ist dann der Punkt erreicht, an dem das gesamte Gewebe und die Muskulatur weich und dehnbar sind, ist kein Unterschied zur weiblichen Vagina mehr festzustellen. Denn durch die Reizung des Enddarmes wird auch Schleim produziert, sodass in diesem Stadium ein Gleitmittel überflüssig ist.

Empfinden beim Analverkehr

In der Regel ist es beim Analverkehr so, dass Du als Frau oder Mann, mehrere Orgasmen bekommst. Diese sind in der Intensität überragend und mit dem normalen Geschlechtsverkehr nicht vergleichbar, weil sie auf Grund einer anderen Reizung der nervalen Versorgung erfolgen. Männer empfinden Analverkehr oft deshalb so lustvoll, weil der Schließmuskel den Penis oft fester umspannen kann, als die Vagina.

Frauen, die mit dieser Methode stimuliert wurden, haben dadurch auch beim vaginalen Geschlechtsverkehr einen intensiveren Orgasmus und einen wesentlich besseren Kontakt mit der Gebärmutter zum Penis.

Durch die Techniken von SexReflex kannst du einen noch größeren Befriedigungsgrad erreichen, da sich die 5 möglichen Orgasmusformen (klitoral, vaginal, G-Punkt, Gebärmutter, anal) miteinander verbinden lassen und sozusagen parallel in einem Multiorgasmus gipfeln können.

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